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Mealplanning mit bofrost* (Werbung)

21:44


Hallo meine Lieben,
heute geht es um Mealplanning. Ich möchte Euch erzählen, wie ich mein Essen für die Woche plane und organisiere. Und obendrauf gibt es ein Rezept für eine super leckere Minestrone für Euch.

Aber nun mal von Anfang an. Wie Ihr vielleicht wisst bin ich Vegetarierin, liebe Kochbücher und -zeitschriften, gehe samstags gerne auf unseren Bauernmarkt, liebe frische Kräuter und koche einfach wahnsinnig gern. In Sachen Mealplanning verfolge ich aber zugegeben eher die Chaostheorie. In der Marktsaison gehe ich so ziemlich jedes Wochenende auf unseren Bauernmarkt und kaufe frisches und regionales Gemüse, Obst und Kräuter ein. Der Kühlschrank quillt dann fast über und meine Freude über die frischen und leckeren Lebensmittel auch. Dann schreibe ich alle Gerichte, die ich mit den Zutaten kochen könnte auf eine Liste. Diese hängt an unserem Kühlschrank, wird aber auch eher nur als Gedankenstütze benutzt, weil mir dann doch immer noch was anderes einfällt. Denn erst auf dem Heimweg von der Arbeit entscheide ich worauf ich Lust habe. Am liebsten koche ich einfache und schnelle Gerichte. Die Rezepte stammen hauptsächlich aus der deutschen und italienischen Küche. Viele davon habe ich von meiner Mutti, die uns schon immer liebevoll und abwechslungsreich bekocht. Da habe ich als Kind und Jugendliche einfach ganz viel mitbekommen. Einige Gerichte habe ich natürlich „vegetarisiert“. Und auch heute ist meine Mutti mir immer noch eine wichtige Inspirationsquelle.

Aber manchmal koche ich auch nach einem langen Arbeitstag etwas Aufwändiges. Zum einen erdet mich das Kochen nach einem anstrengenden Tag und zum anderen macht mich so ein frisch gekochtes Essen wahnsinnig glücklich.

Meine Liebe zu Kochbüchern und -zeitschriften ist eigentlich merkwürdig. Ich schaue mir die Bilder und Rezepte super gerne an und lasse mich davon inspirieren, aber im Grunde halte ich mich sowieso an kein Rezept und tausche hier und da immer etwas aus und mach es so wie es mir passt. Diese Eigenheit habe ich übrigens auch von meiner Mutti übernommen. :D Aber ich finde, ich habe ein gutes Gespür für Zutaten und Kombinationen und so passiert es wirklich sehr selten, dass mir ein neues Gericht so gar nicht schmeckt.

Besonders wichtig ist mir aber auch, dass ich so gut es geht nichts an Lebensmitteln wegwerfe. Meistens weiß ich (ungefähr) was wir noch im Kühlschrank haben und überlege mir etwas dazu. Wenn ich also einen super großen Blumenkohl auf dem Markt bekomme, gibt es ihn an einem Tag gekocht mit Kartoffeln und Ei, am nächsten Tag als Auflauf und wenn dann immer noch was übrig ist mache ich aus den Resten am dritten Tag eine Blumenkohlsuppe. Aus schrumpeligem Obst mache ich Smoothies oder backe einen Kuchen daraus.

Gerne koche ich auch einfach mehr um noch etwas Schönes für die Mittagspause bei der Arbeit zu haben oder mir das Kochen für das nächste Abendbrot zu sparen. Wie zum Beispiel eines meiner Lieblingsgerichte, die Minestrone. Ich koche am liebsten einen riesen Topf voll, denn das ist super einfach und sie schmeckt am nächsten Tag noch mal genauso gut.

Und hier das Rezept für Euch: 
 
Ihr braucht: 
- Stangensellerie 
- Möhren
- eine kleine Zucchini 
- Zwiebeln 
- Knoblauch 
- Tomatenmark 
- Passierte Tomaten 500ml
- Gemüsebrühe 500ml
Als Einlage nehme ich gern Ravioli (z.B. diese von bofrost*)
oder ganz normale Nudeln passen auch super dazu. 

Die Mengenangaben variieren natürlich zu der Menge an Eintopf die Ihr kochen möchtet. Richtet Euch einfach nach Eurem Hunger und Gefühl. :)


Und super einfach zu kochen ist sie auch. Zuerst müsst ihr das ganze Gemüse waschen, gegebenenfalls schälen und klein schnibbeln. Dann bratet alles zusammen in einem großen Topf in Olivenöl scharf an. Dazu kommt dann Tomatenmark, dass ihr auch kurz mit anbratet, damit es seinen Geschmack entfalten kann. Dann gießt das Ganze mit Gemüsebrühe und Tomatenmark auf. Ich benutze gern meine selbstgemachte Gemüsebrühe, das Rezept dazu findet ihr HIER. Die Kräuter koche ich übrigens einfach von Anfang an mit. Ich koste ab und zu mal und wenn das Aroma zu stark wird, fische ich sie einfach aus dem Topf.

Dann Deckel auf den Topf und 20-30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse weich aber noch bissfest ist. Fünf Minuten vor Ablauf der Zeit könnt Ihr die Ravioli in den Topf werfen und noch ein mal kurz mit aufkochen lassen. Wenn Ihr Nudeln dazu essen möchtet, kocht sie in einem extra Topf weich und gebt sie erst dann in die Suppe.

 

Und schon ist der leckere, würzige und fruchtige Gemüseeintopf fertig. Wir essen die Minestrone gern im Winter zum inneren Aufwärmen, aber auch im Sommer mit frischem Gemüse vom Markt und selbstgezogenen Kräutern vom Balkon schmeckt sie einfach fantastisch. Das solltet Ihr unbedingt mal probieren! :)

 

Aber mal ganz ehrlich, so sehr ich das Kochen auch liebe, es gibt diese Tage und Wochen wo einfach alles stressig ist. Arbeit, Haushalt, soziale Verpflichtungen, Blog, Katzen, dies und das... Und dann habe selbst ich keinen Sinn mehr fürs Kochen. Dann bin ich froh, dass es doch ein paar leckere Fertiggerichte gibt, die man einfach nur in den Ofen schieben muss und 35 Minuten später bei einem schönen Film entspannt auf der Couch, auf einem Heizkissen liegend, essen kann. bofrost* hat eine tolle neue Serie an vegetarischen Gerichten, die schnell gehen und super schmecken, wie diese Lasagne hier. Mmmh* ich liiiiiebe Lasagne! Schaut dochmal bei bofrost* veggie vorbei, da gibt es noch ganz viele andere tolle Fertiggerichte. Ich finde das kann man echt auch mal machen, um sich den Alltag in stressigen Zeiten zu erleichtern. :)

 

Mich würde interessieren, wie es bei Euch sieht mit dem Mealplanning aus? Wie bekommt Ihr Job, Familie, Leben und Kochen perfekt unter einen Hut? Seid ihr superorganisierte Planerinnen oder eher impulsive Improvisationstalente? Und kommt bei Euch auch mal ein Fertiggericht auf den Tisch?

*liebe Grüße Eure Anja

(Dieser Beitrag entstand in der Zusammenarbeit mit bofrost*. Dies beeinflusst aber natürlich nicht meinen persönlichen Geschmack oder meine Meinung.)

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