aentschiesdschungel

5 Tipps für einen Grünen Daumen

22:23

Hallo meine Lieben,

oft höre ich „oooh, ich beneide dich um deinen grünen Daumen“, Ach, ich hätte auch gern so viele Pflanzen wie Du, aber bei mir überlebt keine Pflanze“ oder „mmmh* also ich habe ja einen totalen braunen Daumen“. Das brachte mich zum Grübeln. Und ich glaube, dass eigentlich jeder Pflanzen haben kann und diese Pflanzen das durchaus überleben können. 


Werbung: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit FriXion Stiften von PILOT.

Also habe ich mir für euch die 5 wichtigsten Tipps für einen grünen Daumen zusammengestellt und mit den FriXion Stiften von PILOT in Sketchnotes visualisiert – ganz nach dem Motto „Braunen Daumen wegradieren und grünen Daumen ausprobieren“.

Die Stifte von FriXion kann man ganz einfach wegradieren, obwohl es Filzstifte sind, echt total verrückt! Das hätte ich zu Schulzeiten so gut gebrauchen können! Also dann wollen wir doch mal ein paar braune Daumen ausradieren. ;) Hier kommen meine fünf Tipps:


1) Die richtige Pflanzenwahl
Auch höre ich oft „Ich töte sogar einen Kaktus“. Also ehrlich gesagt, kann man Kakteen und Sukkulenten ziemlich einfach töten. ;) Was daran liegt, dass man sie in der Tat wenig gießen muss, aber viele sie dann einfach irgendwann ertränken und sie vergammeln. Ich empfehle für den Anfang „Hard-To-Kill“-Pflanzen wie Sanseveria, Grünlilie, Christusdorn, Monstera, Efeutute und eh alle Arten von Philodendren. Diese Grünpflanzen brauchen zwar schon regelmäßig Wasser, aber sind sonst recht anspruchslos und verzeihen schon mal ein paar Fehler. Und da Grünpflanzen meist eh schnell wachsen, erholen sie sich nach einer schlechten Phase wesentlich schneller, wurzeln neu oder bilden neue Ableger, nachdem sie dem Tod schon ins Auge geblickt haben.

2) Umtopfen
Pflanzen die man im Baumarkt, Pflanzencenter oder beim Möbelschweden kauft, sind in der Regel schnell in kleinen Töpfen hochgezogen worden. Holt man sie mal aus Ihrem Topf heraus sieht man, wie gequetscht die Wurzeln sind und sogar schon oft unten aus dem Topf herauswollen. Oft wird vergessen, dass Pflanzen keine (oder nicht nur) schöne Deko sind, sondern Lebewesen, die wachsen und dafür eben auch Platz brauchen. Bekommen sie diesen nicht, wachsen sie nicht weiter, die Wurzeln gammeln schneller und im schlimmsten Fall stirbt die Pflanze dann eben auch. Also sollte man neu gekaufte Pflanzen in einen größeren Topf mit frischer Erde umtopfen. So kann sich die Pflanze entfalten und schön wachsen und gedeihen.

3) Der richtige Standort
Dass JEDE Pflanze Licht braucht, ist hoffentlich klar?! ;) Also in einem Badezimmer ohne Fenster überlebt höchstens eine Plastikpflanze. Wenn man Pflanzen kauft, ist auf dem Label irgendwo immer ein Sonnensymbol, welches Euch verrät, wie viel Licht die Pflanze braucht. Die meisten Pflanzen brauchen viel Licht, aber direkt im Südfenster in der Sonne braten, verträgt nicht mal ein Kaktus der das im mitteleuropäischen Deutschland nicht gewohnt ist. Für dunkle Ecken eignen sich z.B. die Sanseveria oder die Glücksfeder.

4) Regelmäßig gießen
Ich glaube, das ist eigentlich das Hauptproblem. Die Pflanzen werden erst eine ganze Weile vergessen und dann irgendwann ertränkt. Sobald Erde und Wurzeln einmal komplett ausgetrocknet sind und man sie dann mit viel zu viel Wasser überschüttet, vergammeln die Wurzeln und die Pflanze ist oft nicht mehr zu retten. Ich gebe zu, da ein Gefühl für zu entwickeln, ist sicherlich schwierig. Ich empfehle eine Routine aus dem Gießen zu machen, dann vergisst man es hoffentlich nicht so schnell. Vielleicht könnt Ihr Euch einen regelmäßigen Termin in Euren Kalender eintragen. Ich gehe immer Sonntags durch die Wohnung, schaue nach meinen Pflanzen. Eigentlich gieße ich dann alle, bis auf die Kakteen und ein paar Sukkulenten, immer mit einem Schluck Wasser, so ist die Erde immer Feucht aber nie Nass. Außerdem habe ich eh die meisten Pflanzen in der Hydrokultur. Da sehe ich eh ganz einfach am Wasseranzeiger, wer Wasser benötigt und wer nicht. Wenn Ihr mehr über die Hydrokultur erfahren möchtet, könnt Ihr HIER nochmal nachlesen.

5) Gut beobachten
Wenn Ihr Eure Pflanzen regelmäßig und gut beobachtet, könnt Ihr auch schnell Veränderungen erkennen und ein mögliche Probleme beheben. Ist die Pflanze schlaff, hat gelbe Blätter, braune Stellen oder wächst komisch, könnt Ihr Pflanzenfreunde oder Dr. Google befragen und den Standort wechseln, mehr oder weniger gießen, die Pflanze mal düngen, umtopfen oder Parasiten bekämpfen. Pflanzen sind Lebewesen um die man sich eben auch gut kümmern muss. :) 



Also meine Lieben, ich hoffe die Tipps ermutigen Euch, es noch mal mit der Pflanzenpflege zu versuchen, Euren grünen Daumen hervor zu holen und den braunen Daumen endgültig aus zu radieren. Und ganz ehrlich, ab und zu stirbt auch bei mir mal was weg! Upsi! ;)

Also, probiert es einfach mal aus! :)

Was wollt Ihr sonst mal ausprobieren, oder vielleicht ein Erlebnis oder Versuch lieber wieder ausradieren? Dann schreibt oder malt es auf, ladet Euer Bild auf der Pilot-FriXon-Homepage hoch und gewinnt tolle Preise! :)



Viel Glück und Grüne Grüße
Eure Anja


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